
Zahra ist eine Spitzen-Vorleserin. Ihr Talent hat sie bis in das Bundesfinale des Vorlesewettbewerbs gebracht.

Zahra hat schon in ihrem Bundesland gewonnen. Deshalb steht sie jetzt im Finale des Vorlese-Wettbewerbs.

Zahra liest gerne abends oder auf Autofahrten.

Zahra hat schon in ihrem Bundesland gewonnen. Deshalb steht sie jetzt im Finale des Vorlese-Wettbewerbs.
Beim Lesen entdeckt man neue Welten und erlebt im Kopf Abenteuer. Das findet auch die zwölfjährige Zahra: «Ich finde es einfach so schön, dass man in die Geschichten eintauchen kann», sagt sie. Zahra liest aber nicht nur gerne für sich. Sie mag es auch, anderen vorzulesen.
Deswegen nimmt sie dieses Jahr am Vorlese-Wettbewerb teil. Das ist ein großer Wettbewerb, bei dem Kinder zeigen, wie gut sie vorlesen können. Zahra kommt aus dem Bundesland Baden-Württemberg. Dort hat sie die vorletzte Runde des Wettbewerbs gewonnen und es so bis ins Finale geschafft. Beim Vorlese-Wettbewerb mitmachen können alle, die in die sechste Klasse gehen. Im Finale stehen die 16 Siegerinnen und Sieger aus den 16 Bundesländern. Und Zahra ist eben eine davon.
Mit Mama geübt
Am liebsten liest Zahra abends vor dem Schlafen oder auf langen Autofahrten, erzählt sie. Sie mag englische, deutsche und türkische Bücher. «Gregs Tagebuch» oder «School of Talents» findet sie besonders cool. Für den Vorlese-Wettbewerb hat Zahra viel mit ihrer Mama geübt. Ihre Eltern kommen mit zum Finale und feuern sie dort an.
Wenige Tage zur Vorbereitung
Für das Finale hat Zahra eine Liste mit 26 Büchern bekommen. Davon kann sie sich vier aussuchen. Aus diesen vier Büchern wird eines ausgelost. «Dann wird es mir so drei oder vier Tage vor dem Wettbewerb zugeschickt», sagt die Zwölfjährige. Schließlich sucht sie sich eine Textstelle zum Vorlesen heraus und bereitet diese vor.
Zum Finale treffen sich die Vorleserinnen und Vorleser am 24. Juni im Europa-Park. Das ist ein Freizeitpark mit riesigen Achterbahnen in Baden-Württemberg. Zahra war noch nie dort, erzählt sie. Sie freut sich sehr auf den Tag. Lampenfieber kennt sie auch. Dagegen hat sie aber einen guten Trick: «Dann stelle ich mir vor, dass ich einfach für mich oder für meine Eltern lese.»
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