
Viele Menschen in Deutschland werden im Alltag diskriminiert. Besonders betroffen sind Frauen, die ein Kopftuch tragen. Das ist ein Ergebnis einer großen Studie.

Viele Menschen in Deutschland sind von Diskriminierung betroffen.

Die Ergebnisse der großen Befragung zum Thema Diskriminierung wurden am Dienstag vorgestellt.
Ein Mensch wird anders behandelt als ein anderer, nur weil er oder sie bestimmte Merkmale hat. Das nennt man Diskriminierung. Man kann zum Beispiel wegen der Hautfarbe diskriminiert werden oder weil man eine Frau ist.
Frauen mit Kopftuch sind besonders häufig betroffen
Forschende befragen für eine große Studie regelmäßig viele Menschen in Deutschland zu solchen Erfahrungen. Dabei kam dieses Mal heraus: Ungefähr jeder achte Mensch hat innerhalb eines Jahres Diskriminierung erlebt. Frauen, die ein Kopftuch tragen, sind besonders häufig davon betroffen. Die Menschen berichten, dass sie zum Beispiel beim Einkaufen, im Restaurant oder bei einem Amt unfair behandelt wurden.
Diskriminierung kann sich negativ auf die Betroffenen auswirken. Die betroffenen Menschen sind zum Beispiel weniger zufrieden und gesund und fühlen sich belastet, erklären die Forschenden. Deshalb ist es wichtig, aufmerksam zu sein und Betroffene im Alltag zu unterstützen.
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