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Wenn am Plüschpanda gezerrt und gerissen wird

Von dpa

Diese Fachleute gehen mit Stofftieren und anderen Spielsachen ziemlich hart um. Das ist ihr Job: Sie prüfen und testen unter anderem, wie gut die Spielzeuge verarbeitet sind.

Du hast bestimmt schon mal dein Stofftier aus Wut durchs Zimmer geschleudert. In dieser Halle gehen die Leute aber noch heftiger mit Plüschtieren um. Sie lassen zum Beispiel ein Gerät mit einem Greifarm am Auge des kuscheligen Pandas ziehen. Das machen sie, um zu testen, wie gut es hält. 

Die Fachleute untersuchen alles: das verwendete Material, die Stoffe, die Farbe, die Nähte. Denn in Europa dürfen nur Spielsachen verkauft werden, die solche Tests bestanden haben. Dabei geht es zum Beispiel darum, dass kleine Teile nicht leicht abreißen. Kleinere Kinder könnten sie dann nämlich verschlucken.

Wie schnell fängt das Plüschtier Feuer?

Bei Stofftieren prüfen Experten auch, wie leicht das Material brennt und wie schnell sich das Feuer ausbreitet. Dafür werden die Kuscheltiere tatsächlich angezündet. Das passiert aber in einer Umgebung, in der nichts anderes Feuer fangen kann.

Was ist mit Sachen, in denen Technik steckt? Die prüfen die Experten ebenfalls. Denn Motoren und Computer können heiß werden oder zu laute Geräusche machen. Außerdem kann ein Spielzeug zum Beispiel Funksignale senden, die andere Geräte stören. Fachmann Patrick Niklaus misst deshalb zum Beispiel die Strahlung des Controllers einer Autorennbahn.

Tests in einem besonderen Raum

Für diese Art Tests bringt der Experte das Spielzeug in einen speziellen Raum. Er ist durch seine Wände von der Außenwelt abgeschirmt. Keine Geräusche oder andere Signale können eindringen, sobald die Tür geschlossen ist. Ist das Spielzeug eingeschaltet, werden seine Funksignale mit Antennen abgefangen. Alle gemessenen Werte müssen dabei unter einer Grenze bleiben.

Die Waren, die alle Tests bestehen, bekommen am Ende ein Siegel: ein Zeichen mit den Buchstaben G und S. Es steht für geprüfte Sicherheit.

© dpa-infocom, dpa:251202-930-369985/1