
Ein Osterfeuer zu besuchen, gehört für viele Menschen zu den jährlichen Bräuchen. Vor dem Anzünden sollte man aber auch an die Tiere und die Natur denken.

Vor dem Anzünden des Osterfeuers sollte man auch an die Tiere und die Natur denken.

Wegen der Trockenheit der letzten Woche, muss man dieses Jahr beim Abbrennen vom Osterfeuer besonders vorsichtig sein.
Am Samstag vor Ostern brennen an vielen Orten die Osterfeuer. Dieses Jahr besteht jedoch auch die Sorge, dass dabei noch mehr in Brand geraten könnte. Weil es die letzten Wochen in einigen Gegenden von Deutschland sehr trocken war, steigt die Waldbrandgefahr.
Etwa im Bundesland Brandenburg wurden deswegen schon einige Osterfeuer abgesagt. In Bayern rät das Forstministerium zur Vorsicht: «Wer ein Osterfeuer entzündet, übernimmt eine große Verantwortung.»
Das gilt auch, wenn es um Tiere geht. In den aufgeschichteten Holzhaufen verstecken sich zum Beispiel Igel, Vögel oder Kaninchen. Damit denen nichts passiert, sollte der Haufen vor dem Anzünden umgeschichtet werden. So können sich die Tiere in Sicherheit bringen.
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