
Über ein Verbot von Seiten wie TikTok diskutieren Schüler mit zwei Ministerinnen der Regierung. Die Jugendliche sehen eher Nachteile als Vorteile.

In einem Gymnasium diskutieren zwei Ministerinnen der Regierung über Verbote für Soziale Medien.

Die Regierung überlegt, Verbote für Plattformen wie TikTok einzuführen.
Die Politik entscheidet zwar über Verbote für TikTok und Instagram. Aber es betrifft dann Kinder und Jugendliche.
Deren Meinung haben sich zwei Ministerinnen der deutschen Regierung am Dienstag angehört. Karin Prien von der Partei CDU und Stefanie Hubig von der SPD sprachen mit Schülerinnen und Schülern an einem Gymnasium im Bundesland Brandenburg.
Verbote als Nachteil
Siebtklässler Felix Christian Leyendecker meinte: «Ich denke, dass ein Verbot nicht die beste Idee ist.» Stattdessen solle man Jugendlichen den Umgang damit beibringen. Julius Anwand aus der 8. Klasse sieht ein Problem zum Beispiel in Klassenchats. «Allerdings denke ich, dass ein Verbot mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringt, indem man das Problem eher verschiebt auf später.»
Ministerin Stefanie Hubig sagte, dass kein Internet-Verbot geplant sei. Aber man brauche Regelungen mit einem Gesetz für die Plattformen, um vor allem jüngerer Menschen zu schützen, sagte Karin Prien.
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