
In einer eigenen Wohnung zu leben, klingt für viele Kinder aufregend. Doch wann ziehen Kinder tatsächlich aus? Und warum leben einige länger bei ihren Eltern, als sie vielleicht wollen?

Kinder haben heute oft genug Platz und verstehen sich gut mit ihren Eltern. Auch deshalb ziehen sie später aus.

Eine eigene Wohnung kostet Geld. In der Ausbildung können sich viele das nicht leisten.
Manche Kinder schmieden Pläne, wie es sein könnte bei den Eltern auszuziehen. Vielleicht wäre eine Wohnung mit der Lieblingscousine toll! Oder doch ein ganzes Haus für die fünf besten Freunde? Sich dieses Leben auszumalen, macht Spaß. Das gilt auch dann, wenn man in Wirklichkeit noch ganz lange bei seinen Eltern wohnen bleiben möchte.
Etwas länger zu Hause
Fachleute schauen regelmäßig, wann Kinder bei ihren Eltern ausziehen. Für das Jahr 2025 kam heraus: In Deutschland waren die Menschen im Durchschnitt gute 24 Jahre alt, als sie auszogen. Durchschnitt bedeutet hierbei: In diesem Alter lebte mehr als die Hälfte der Menschen nicht mehr bei den Eltern.
Insgesamt blieben die Leute ein bisschen länger zu Hause wohnen als noch in den Jahren davor. Der Anteil der 25-Jährigen, die noch bei den Eltern wohnte, stieg etwas.
Blöde Gründe, schöne Gründe
Dafür sind die Gründe ganz unterschiedlich. Manchmal möchten Kinder gerne ausziehen und können es nicht. Das liegt zum Beispiel am Geld. Denn wer in einer eigenen Wohnung leben möchte, muss dafür Miete bezahlen. Besonders in großen Städten ist die Miete aber mittlerweile sehr hoch. Wer noch nicht so viel verdient oder in der Ausbildung oder im Studium steckt, kann das nicht bezahlen.
Doch es gibt auch schöne Gründe, warum Kinder lange bei ihren Eltern leben. Viele Kinder verstehen sich mit ihren Müttern und Vätern nämlich richtig gut. Außerdem haben Familien heute oft mehr Platz. Viele Kinder haben ein eigenes Zimmer und genug Raum für sich. In solchen Fällen gibt es einfach wenig Gründe auseinanderzuziehen.
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