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Sprengen um zu schützen

Von dpa

Bei einer Übung an der Nordsee testen Fachleute, wie man Löcher in einen Deich sprengt. Im Notfall soll so eine Sprengung vor größerem Schaden schützen.

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Es knallt, Erde fliegt in die Luft. Jetzt hat der Deich ein Loch. Was wie ein Unglück klingt, ist in Wirklichkeit eine Übung an der Nordsee. 

Deiche schützen die Menschen dort vor Hochwasser. Dabei drücken manchmal ungeheure Kräfte gegen so einen Schutzwall. Dann kann es sinnvoll werden, ein Stück Deich zu sprengen. Das Loch entlastet dann vom Druck und soll vor größerer Zerstörung schützen.

Damit das im Notfall wie bei einer Sturmflut klappt, haben die Leute vom Technischen Hilfswerk, kurz THW, das geübt. Sie hatten dafür in der Nähe von Cuxhaven einen Übungsdeich aufgebaut. Der war mehrere Meter hoch. In den wurden gezielt Löcher gesprengt. «Das ist schon eine besondere Aktion, die wir hier heute durchgeführt haben», sagte ein Experte des THW.

© dpa-infocom, dpa:260913-930-678191/1