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Spannende Geschichten, Bilder und viele Witze

Von dpa

Die besten Schülerzeitungen aus Deutschland auf einem Haufen: In Hamburg kamen gerade mehrere Jurys eines Wettbewerbs zusammen. Auch einige Kinder nahmen dafür die Zeitungen genau unter die Lupe.

David Kluthe/dpa

Auf den Tischen stapeln sich die Zeitungen. Manche sind kunterbunt, andere eher schwarz-weiß. Es gibt kleine und größere, mit Fotos oder auch Zeichnungen. Eines haben sie alle gemeinsam: Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland haben sie erstellt.

In der norddeutschen Stadt Hamburg kamen am Donnerstag und Freitag gleich mehrere Jurys eines Wettbewerbs für Schülerzeitungen zusammen. Denn für jede Kategorie gab es eine eigene Jury, also etwa für Grundschulen, Gymnasien und Realschulen.

Kinder und Erwachsene in der Jury

Auch Kinder sagten in den Jurys ihre Meinung, zum Beispiel Emma, Jan, Leyla und Laura aus Hamburg. Die vier Kinder gehen in die vierte Klasse und arbeiten selbst an einer Schülerzeitung mit. Sie saßen in den Jurys für Förderschulen und Hauptschulen.

«Ich habe auf wichtige Themen geachtet, zum Beispiel den Ukraine-Krieg», erzählte der neunjährige Jan. Der zehnjährigen Emma ging es genauso: «Ich interessiere mich für Sachen, die gerade in unserer Welt passieren.»

Aktuelle und interessante Themen

Die Zeitung «Superlessing» aus einer Grundschule in Bremen hätte den Kindern also wahrscheinlich gut gefallen. Die Schule landete mit ihrer Zeitung in der Kategorie Grundschule auf dem ersten Platz. Für einen Beitrag befragte die Redaktion unter anderem eine Mitschülerin aus dem Land Ukraine.

Die Jurys achteten bei ihrer Arbeit auf viele verschiedene Dinge: ob die Artikel Kinder und Jugendliche interessieren könnten, ob verschiedene Themen vorkommen und wie die Texte geschrieben sind. Punkte gab es auch für das Layout, also das Aussehen der Zeitungen.

Bunt und lustig

«Eine Zeitung sah fast aus wie ein Rätselheft, das fand ich cool», berichtete Emma. Schön bunt sollte es also schon sein! «In einer Zeitung war ganz wenig Farbe und wenige Bilder, das hat mir nicht so gut gefallen», erzählte Jan.

Ein bisschen lustig durfte es zwischendurch auch gerne sein. «Mir war wichtig, dass da ein paar Witze und Rätsel drin sind», verriet Emma. Davon gab es in den Zeitungen jede Menge. Eine Kostprobe: Was ist braun, klebrig und läuft durch die Wüste? Ein Karamel!

© dpa-infocom, dpa:240223-99-99047/2