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Sorge um junge Menschen in Not

Von dpa

Jugendämter haben viel zu tun, aber es fehlen Mitarbeitende. Fachleute warnen: Damit Kindern und Jugendlichen geholfen werden kann, müsse sich dringend etwas bessern.

Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

Jugendämter kümmern sich, wenn Kinder oder Jugendliche in Not sind. Sie helfen Familien mit Problemen. Manchmal muss ein Jugendamt auch entscheiden, wo ein Kind leben kann. Das Amt greift etwa ein, wenn Eltern sich nicht kümmern oder Kinder Gewalt erfahren.

Die Jugendämter in Deutschland haben allerhand zu tun. Für einen Fernseh-Bericht wurden sie befragt. Viele sagten, sie haben das Gefühl, nicht genug machen zu können, um Kinder zu schützen. Das liege daran, dass es nicht genügend Plätze, Geld und Mitarbeitende gibt. 

Fachleute machen sich daher Sorgen um die Versorgung von jungen Menschen in Not. «Familien, Kinder und Jugendliche bekommen nicht die bedarfsgerechte Unterstützung, die sie dringend brauchen», sagt ein Fachmann. Die Regierung müsse etwas tun, um die Bedingungen für die Arbeit im Jugendamt besser zu machen. So würden sich dann hoffentlich mehr Menschen für diese Arbeit entscheiden.

© dpa-infocom, dpa:250112-930-341827/1