
Wenn man schwimmen lernt, macht man irgendwann sein Seepferdchen. Danach kann man weitere Abzeichen bekommen. Fachleute berichten, dass sie im vergangenen Jahr superviele vergeben haben.

Wer schwimmen lernt, muss viel üben.

Im Kurs übt man erst einmal zum Beispiel mit Schwimmnudeln.

Um ein Seepferdchen zu bekommen, muss man unter anderem 25 Meter schwimmen.

Im vergangenen Jahr haben so viele Leute ein Schwimmabzeichen gemacht wie selten, berichtet die DLRG.
Ins Wasser legen, Arme und Beine bewegen und schon gleitet man durchs Wasser. Schwimmen sieht eigentlich ziemlich einfach aus. Aber die meisten müssen eine Weile üben, bis sie es gut und sicher können.
Wie es geht, bringen einem zum Beispiel Leute von der DLRG bei. Die Abkürzung steht für Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Sie organisiert Schwimmkurse und bildet Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer aus.
So bekommt man ein Seepferdchen
Als Erstes lernt man normalerweise Brustschwimmen. Dabei werden die Arme nach vorne gestreckt, und dann drücken die Hände wie Schaufeln das Wasser zur Seite. Die Beine bewegt man in Form eines Herzens oder ein bisschen wie ein Frosch.
Klappt das gut, kann man sein erstes Schwimmabzeichen machen: das Seepferdchen. Dafür muss ein Kind vom Beckenrand ins Wasser springen und dann mindestens 25 Meter schwimmen. Das ist eine Bahn in einem kleinen Becken. Außerdem taucht man an einer Stelle, an der einem das Wasser bis zur Schulter geht. Am Beckenboden liegt ein Ring, den man heraufholt.
Viele Schwimmabzeichen vergeben
Für die anderen Abzeichen lernt man weitere Schwimmarten, zum Beispiel Rückenschwimmen. Ab Silber gehört auch dazu, dass man eine bestimmte Strecke tauchen kann.
Die DLRG hat nun berichtet: 2025 haben so viele Menschen ein Schwimmabzeichen bekommen wie fast nie in den letzten 20 Jahren. Auch bei den Seepferdchen sah es gut aus: Fast 54.000 Kinder in Deutschland haben es bekommen.
Die DLRG sagt allerdings: Es ist wichtig, dass noch mehr Kinder sicher schwimmen lernen. Dafür brauche man unter anderem mehr Schwimmbäder.
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