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Schüler protestieren gegen Wehrpflicht

Von dpa

Es gibt in Deutschland keine Pflicht, sich bei der Bundeswehr als Soldat oder Soldatin ausbilden zu lassen. Damit das so bleibt, gingen Jugendliche am Freitag auf die Straße.

Lieber ein paar Fehlstunden in der Schule als 180 Tage Wehrpflicht. So sehen es die Schülerinnen und Schüler, die beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht mitgemacht haben. Sie gingen am Freitag nicht in die Schule, sondern zu Demonstrationen.

Wehrdienst macht man bei der Bundeswehr. Dort lernt man, was man wissen muss, um das Land im Krieg als Soldat oder Soldatin zu verteidigen. Noch ist dieser Dienst freiwillig. Doch die Bundesregierung hat beschlossen: Wenn sich nicht genug junge Menschen melden, könnte in der Zukunft eine Wehrpflicht eingeführt werden. Denn die Bundeswehr braucht Personal.

Nicht in den Krieg ziehen

Gegen die Pläne der Regierung protestierten die Schülerinnen und Schüler an vielen Orten in Deutschland mit bunten Plakaten. Sie wollen nicht in Kriegen kämpfen müssen. Auf den Plakaten standen Sätze wie «Nicht unser Krieg» oder «Waffen töten».

© dpa-infocom, dpa:260508-930-52906/1