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Schau mich an!

Von dpa

Über mich wurde diese Woche viel gesprochen. Ich könnte eine Sache sein, ein Ereignis, eine Person oder ein Tier. Wie viele Hinweise brauchst du, um zu erraten, wer ich bin?

Ich bin dazu da, um angeguckt zu werden. Gerade sieht man mich überall in Deutschland. Wenn du erraten willst, wer ich bin, folge den Hinweisen. Jeder von ihnen verrät dir ein wenig mehr über mich. Auch wenn du eine Vermutung hast, lies ruhig bis zum Ende. Los geht’s!

Erster Hinweis

Ich hänge meistens einfach so an der Straße herum. Allerdings bin ich nur einige Wochen da. Wann ich wo sein darf, dafür gibt es Regeln. Es gibt mich in verschiedenen Größen. Manchmal hänge ich sehr hoch. Abnehmen, beschmieren oder zerstören darf man mich nicht. Trotz Verbot kommt das immer wieder vor. Es handelt sich dabei um Sachbeschädigung, denn ich in bin ein Gegenstand.

Zweiter Hinweis

Eigentlich wäre ich erst im September aufgetaucht. Doch weil es in Deutschland Streit in der Regierung gab, bin ich jetzt schon überall. Ich hänge an Laternen oder stehe auf den Grünstreifen am Straßenrand. So soll ich die Aufmerksamkeit der Menschen auf mich lenken. Ich habe mit Politik zu tun.

Dritter Hinweis

Bevor ich gezeigt werde, hat mich jemand entworfen. Mein Aussehen ist wichtig, meine Botschaft aber auch. Passend zu einer der Parteien in Deutschland bin ich vielleicht grün, blau oder rot. Außerdem passt das Thema zu dem, was die Partei möchte oder gut findet. Ich soll dabei helfen, dass die Partei bei der nächsten Bundestagswahl viele Stimmen bekommt. Ich bin Werbung.

Vierter Hinweis

Häufig zeige ich das Gesicht einer Politikerin oder eines Politikers. Meistens steht auch der Name drauf. Die Gesichter, die in ganz Deutschland zu sehen sind, gehören den sogenannten Spitzenkandidaten der Parteien. Sie wollen die nächste Kanzlerin oder der nächste Kanzler werden. Jetzt weißt du bestimmt, was ich bin. Ich bin ein Wahlplakat!

© dpa-infocom, dpa:250214-930-375038/1