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Protestieren in verschiedenen Farben

Von dpa

Aktionen rund um die Welt: Am Freitag versammelten sich Frauen an verschiedenen Orten, um zu protestieren. Sie kämpfen dafür, dass Frauen überall die gleichen Rechte bekommen wie Männer.

Heng Sinith/AP/dpa

Die einen kamen in Pink. Andere Frauen trugen rote Stirnbänder oder lila Plakate. In dem Land USA stellten sich Politikerinnen in weißer Kleidung für ein Foto zusammen. Diese ähnlichen Aktionen in aller Welt waren kein Zufall: Es ging um den Internationalen Frauentag, der jedes Jahr am 8. März im Kalender steht.

Solche Tage sollen die Menschen auf wichtige Themen und Probleme aufmerksam machen. Die Frauen setzten sich mit ihren Aktionen dafür ein, dass Frauen und Männer auf der Welt die gleichen Rechte haben.

Jetzt sagst du vielleicht: Sind Mädchen und Frauen nicht längst gleichberechtigt? Die Antwort lautet: leider nein!

Proteste seit mehr als 100 Jahren

In den USA protestierten schon vor mehr als 100 Jahren Frauen in weißer Kleidung. Damals kämpften sie dafür, dass auch Frauen bei Wahlen mit abstimmen dürfen. Dieses Ziel und andere wurde im Laufe der Zeit erreicht.

In anderen Bereichen gibt es aber auch heute noch große Probleme. Zum Beispiel dürfen Mädchen nicht in allen Ländern der Welt zur Schule gehen. Sie müssen stattdessen zu Hause ihren Eltern helfen. In manchen Gesellschaften dürfen Mädchen nicht selbst entscheiden, ob und wen sie heiraten möchten.

Frauen verdienen weniger Geld als Männer

Und auch in Deutschland läuft bei der Gleichberechtigung längst nicht alles perfekt. Viele Frauen verdienen deutlich weniger Geld als Männer. Teilweise sogar, wenn sie die gleiche Arbeit machen. In Firmen gibt es immer noch deutlich weniger Chefinnen als Chefs. Mädchen werden in manchen Fächern schlechter bewertet, obwohl sie die gleiche Leistung abliefern.

Wegen solcher Probleme gingen am Freitag viele Menschen auf die Straße, um zu protestieren. Viele finden sogar, es müsste noch deutlich mehr passieren. «Es reicht nicht, einmal im Jahr am Frauentag zu mahnen», sagte eine Politikerin. 

© dpa-infocom, dpa:240308-99-269851/4