
Der König von Großbritannien besucht den Präsidenten der USA. Beide sind Staatsoberhaupt in ihrem Land. Aber die Macht ist sehr verschieden.

Der Präsident der USA, Donald Trump, (rechts) bekommt Besuch vom König von Großbritannien.

Das Königspaar von Großbritannien trifft den Präsidenten der USA und seine Frau.

Königlicher Besuch im Weißen Haus: Hier lebt und arbeitet der Präsident der USA.
Der Empfang ist prachtvoll: Ein roter Teppich ist ausgerollt. Eine Militär-Kapelle spielt Musik. Der Saal fürs Abendessen schimmert golden. So hat Donald Trump, der Präsident des Landes USA, den König von Großbritannien empfangen, Charles III..
Das nennt man einen Staatsbesuch. Beide Männer stehen an der Spitze ihres Landes, aber mit großen Unterschieden.
Wenig Macht, viel Macht
Der König in Großbritannien erbt das Amt ohne Wahlen. Dafür vertritt er sein Land bei wichtigen Anlässen. Aber die politischen Entscheidungen treffen andere, genauer die Regierung. Der Präsident der USA dagegen wird von den Menschen gewählt. Er führt die Regierung und hat viel Macht zu entscheiden.
Viele Leute beobachten das Treffen der beiden Staatsoberhäupter genau. Denn Donald Trump gilt zwar als Fan des Königshauses, hat aber zuletzt oft über Großbritannien geschimpft. König Charles sollte dafür sorgen, dass sich Beziehungen zwischen beiden Ländern wieder verbessern.
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