
Die Papiertüte, das Heft und der Karton können doppelt und dreifach leben: Aus Altpapier wird Recycling-Papier. In Deutschland wird davon immer mehr hergestellt.

In einer Fabrik wird daraus neue Pappe für Kartons.

In der blauen Tonne ist gebrauchtes Papier richtig.

Pappe und Kartons bestehen zu einem großen Teil aus Altpapier.
Wusstest du, dass in jedem Blatt Papier ein bisschen Baum steckt? Holzfasern sind fast immer der wichtigste Rohstoff für die Herstellung von Papier.
Aber jetzt kommt’s: Gebrauchtes Papier lässt sich sehr gut wieder in neues verwandeln. Deshalb werfen wir Kartons, Zeitschriften und Bäckertüten in einen extra Müllbehälter für Recycling-Papier.
Weniger Holz nötig
In Deutschland wird besonders viel Recycling-Papier hergestellt, berichtete eine Gruppe von Unternehmen am Dienstag. Das bedeutet, es ist viel weniger frisches Holz als Rohstoff nötig.
Es kommt aber auf die Art des Papiers an: Blätter zum Malen oder Briefeschreiben bestehen aus weniger Recycling-Papier als Kartons und Pappe.
Die Hersteller haben praktische Tipps für noch mehr Recycling: Zeitungen, Hefte, Schreibpapier und sogar Bücher gehören ins Altpapier. Pappe und Kartons sollte man möglichst nur falten und nicht zerkleinern.
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