
Manche Hersteller werden ihre Lebensmittel umbenennen müssen. Denn in Europa soll es neue Regeln für pflanzliche Produkte geben. Der «Veggie-Burger» darf aber weiter so heißen.

Sieht aus wie Hackfleisch, schmeckt so ähnlich, ist aber aus Pflanzen hergestellt.

In diesem Burger steckt ein Produkt aus Pflanzen statt aus Fleisch.
Manche Menschen mögen den Geschmack von Fleisch, wollen aber keine Tiere essen. Sie kaufen dann Wurst aus Linsen oder Burger-Fladen aus Bohnen statt aus Hackfleisch.
Aber um die Namen solcher Lebensmittel gab es großen Streit in Europa. Politiker wollten alles verbieten, was an Fleisch erinnert. Eine Begründung war: Die Leute sollten nichts verwechseln.
Unterscheiden können
Der deutsche Politiker Peter Liese meint aber: «Wenn auf einem Produkt vegetarisch oder vegan steht, dann weiß jeder halbwegs intelligente Mensch, dass es sich nicht um Fleischprodukte handelt.» Gerade in Deutschland gibt es viele Hersteller von Veggie-Produkten.
Am Donnerstag ist eine neue Lösung für Europa gefunden worden: Es werden weniger Namen verboten als geplant. Oberbegriffe wie Veggie-Burger und Tofu-Wurst dürfen bleiben. Dagegen soll es kein Veggie-Hühnchen mehr geben, weil hier ein bestimmtes Stück Fleisch im Namen steht.
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