// lieferbeginn readonly Skip to main content

Mit weißen Tüchern auf der Jagd nach Zecken

Von dpa

Sebastian Willnow/dpa

Mit weißen Fahnen streifen die Frauen über den Waldboden und durch Gebüsch. Die Baumwolltücher sind an langen Bambusstöcken befestigt. Die Frauen sind Forscherinnen. Sie suchen nach Zecken. Häufig sitzen die Tiere in etwa 10 bis 15 Zentimetern Höhe an Grashalmen und Blättern. 

Streift ein Mensch oder Tier sie ab, krabbeln Zecken auf dem Körper herum. Sie suchen eine gute Stelle und stechen zu. Denn Zecken ernähren sich von Blut.

Beim Zustechen können sie auch Krankheiten übertragen. Die Forscherinnen wollen in der Dübener Heide im Bundesland Sachsen schauen, wie viele Zecken dort die Krankheitserreger in sich tragen. 

Wenn die Forscherinnen durch Heidelbeersträucher, feuchtes Laub, Gebüsch und Totholz laufen, bleiben schon nach wenigen Metern einige Zecken an ihren Tüchern hängen. Die Forscherinnen sammeln die Tiere ein und verteilen sie auf beschriftete Röhrchen. Diese kommen dann für weitere Untersuchungen ins Labor.

© dpa-infocom, dpa:240319-99-392179/2