
Hitze ist anstrengend und kann sogar gefährlich sein. Was man bei heißem Wetter beim Sport beachten sollte, erfährst du hier.

Wer in der Sonne Sport macht, sollte immer wieder Pausen einlegen.

Auch Profis kühlen sich beim Sport ab.

Alle 20 Minuten sollte man etwas trinken, wenn man sich in der Hitze viel bewegt.
Die Sonne scheint auf den Fußballplatz. Es wird immer heißer. Kann das Spiel bei dieser Hitze überhaupt stattfinden?
Solche Fragen werden wir uns in Zukunft wohl häufiger stellen. Denn durch den Klimawandel nehmen extreme Temperaturen zu. Dann Sport zu machen, kann gefährlich werden. Besonders Kinder und ältere Menschen leiden unter der Hitze, sagen Fachleute. Sie machten am Donnerstag beim Hitzeaktionstag darauf aufmerksam.
Kinder reagieren anders als Erwachsene
Warum Kinder stärker betroffen sind, weiß der Arzt Christof Wettach. «Unser Körper versucht, seine Temperatur immer gleich zu halten», erklärt er. Wird dem Körper zu kalt, fangen zum Beispiel unsere Muskeln an zu zittern, denn Bewegung macht warm. Ist uns zu heiß, versucht der Körper, uns zu kühlen. Wir schwitzen. Außerdem weiten sich die Gefäße, durch die das Blut im Körper fließt. Wir bekommen ein rotes Gesicht. «Doch bei Kindern funktionieren diese Tricks des Körpers noch nicht so gut», sagt Christof Wettach. Wird dem Körper zu heiß, reagiert er zum Beispiel mit Wadenkrämpfen oder uns wird übel.
Darauf sollte man achten
Sollten Kinder das mit dem Sport also lieber ganz seinlassen? Nein, Sport ist wichtig, sagt der Fachmann. Aber man sollten auf ein paar Dinge achten und sich an das Wetter anpassen. «Dazu zählen Trinkpausen im Schatten, die man alle 20 Minuten einlegen sollte», sagt Christof Wettach. Die Kleidung beim Sport sollte dünn und hell sein. Sonnencreme und eine Kopfbedeckung gehören auch unbedingt dazu, sagt der Arzt. «Die Kopfbedeckung kann man zwischendurch auch mal nass machen, um sich zu kühlen.»
Wichtig sei es auch, flexibel zu bleiben. Ist es mittags zu heiß, kann man den Sport auf den Abend verlegen. Schulen und Vereine sollten schon bei der Planung darauf achten und zum Beispiel Sportfeste nicht im Sommer veranstalten.
Wer sich trotz aller Vorsicht beim Sport plötzlich nicht mehr wohlfühlt, sollte einem Erwachsenen Bescheid geben, sagt Christof Wettach. «Niemand sollte tapfer weitermachen, sondern sich Hilfe holen.»
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