
Spielzeug und Kleidung sind oft verführerisch billig beim Online-Händler AliExpress. Allerdings sind auch verbotene Sachen darunter. Deshalb soll die Firma aus China in Europa eine Strafe zahlen.

Die Online-Seite AliExpress gehört zur chinesischen Firma Alibaba.

Aus China kommen jeden Tag massenweise Päckchen zu uns, oft gefüllt mit billigen Sachen.
Ein Plüsch-Pokémon bekommt man beim Online-Händler AliExpress derzeit für wenige Euro. Das ist typisch für die Firma aus China. Auf ihrer Plattform verkaufen Händler viele verschiedene Sachen und die sehr billig.
Aber dabei verstößt AliExpress gegen Regeln, hat die Europäische Union entschieden. Dieses Staatenbündnis ist unter anderem für den Schutz von Käuferinnen und Käufern zuständig. Auch Deutschland ist Mitglied.
Gefährliches Spielzeug
Auf AliExpress wurde zum Beispiel gefälschte Markenkleidung verkauft, hieß es zur Begründung. Auch Spielzeug, das Kindern gefährlich werden könnte, wurde nicht von der Plattform entfernt.
Deshalb soll die chinesische Firma nun 550 Millionen Euro Strafe zahlen. Sie habe zu wenig dafür getan, um Käufer vor schädlichen Produkten zu schützen. Ob AliExpress die Strafe akzeptiert, ist noch offen. Die Millionen sind aber eine eher kleine Summe verglichen mit den Verkaufseinnahmen. Da kommen jährlich viele Milliarden zusammen.
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