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Mehr Spaß im Sportunterricht

Von dpa

Fünf Schülerinnen und Schüler finden es nicht gerecht, wie Noten im Sportunterricht vergeben werden. Sie haben eine andere Idee entwickelt.

Stoppuhr raus und messen: Wie schnell läuft ein Kind die 100 Meter? So wird es im Sportunterricht oft gemacht. Anhand der Geschwindigkeit werden die Noten vergeben. 

Ungerecht sei das, sagen fünf Schüler aus Norddeutschland. Eine Schülerin aus der Gruppe erzählt, sie habe eine angeborene Bewegungsstörung. Viele Bewegungen fielen ihr schwerer. Im Unterricht habe sie sich angestrengt, aber keine guten Noten bekommen. «Ich bekam das Gefühl, dass der Sportunterricht einfach grundlegend nicht für mich gemacht war», sagt sie. 

Die Gruppe hat nun ein Programm entwickelt, das Sportnoten gerechter machen soll. Dabei unterstützt es die Lehrkräfte. Es sammelt zum Beispiel Zeiten, Wiederholungen und Ausdauerwerte der einzelnen Kinder. Diese vergleicht es mit Hilfe von KI mit den persönlichen Voraussetzungen. Dazu zählt etwa, ob jemand Einschränkungen hat. 

Noch wird das Programm nicht im normalen Unterricht eingesetzt. Doch die Gruppe arbeitet weiter daran. Sie hofft, dass Sport dadurch allen mehr Spaß macht.

© dpa-infocom, dpa:260222-930-720162/1