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Mehr Hilfe aus Deutschland

Von dpa

Kay Nietfeld/dpa

Fast genau zwei Jahre lang greift Russland unter Präsident Wladimir Putin nun schon die Ukraine an. Am Freitag ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach Berlin gereist. Dort erhielt er Unterstützung.

Wo wird in der Ukraine gekämpft?

Besonders im Osten des Landes, der an Russland grenzt, gibt es in mehreren Gebieten heftige Kämpfe. Auch in der Hauptstadt Kiew schlagen immer wieder Raketen ein oder explodieren Drohnen. Ukrainische Soldaten hatten im Sommer einen Gegenangriff gestartet. Sie wollten besetzte Gebiete zurückerobern. Doch dieser Gegenangriff kommt nicht so recht voran.

Wie wird die Ukraine unterstützt?

Mehrere Länder haben der Ukraine zum Beispiel Panzer und Munition geliefert, damit sie sich verteidigen kann. Auch Deutschland hilft dem Militär. Allerdings kommen Hilfen teilweise erst mit einiger Verzögerung an. Zum Beispiel hofft die Ukraine gerade auf eine große Menge Geld vom Land USA. 60 Milliarden Dollar soll die Ukraine erhalten. Doch Politikerinnen und Politiker verschiedener Parteien in den USA streiten noch darüber.

Ist ein Ende des Krieges in Sicht?

Zurzeit geht es darum, dass die helfenden Staaten nicht müde werden, der Ukraine zur Seite zu stehen. Deshalb besuchte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Freitag Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin. Die beiden Politiker vereinbarten weitere militärische Hilfe. «Ich schätze es sehr, dass Du uns beistehst, wie ganz Deutschland es tut», sagte Wolodymyr Selenskyj zu Olaf Scholz. Sein Land benötige die Waffen verzweifelt. «Die deutsche Unterstützung ist lebenswichtig für uns, für unsere Kämpfer an der Front.» Am Nachmittag reiste Wolodymyr Selenskyj weiter nach Paris, um mit dem Staatspräsidenten von Frankreich zu sprechen.

© dpa-infocom, dpa:240216-99-15559/2