
Einige Schulen im Bundesland Niedersachsen sind schon beim Projekt «Frei Day» dabei. Eine Politikerin wünscht sich, dass es noch mehr werden. An einer Grundschule in der Stadt Hannover gibt es jetzt einen Schulgarten. Er ist durch das Projekt «Frei Day» entstanden. Dabei arbeiten Schulkinder selbstständig an einem Projekt und tragen die Verantwortung. Erwachsene unterstützen nur. Geplant war, dass die Kinder im Bundesland Niedersachsen während des Unterrichts vier Stunden Zeit für das Projekt bekommen. Wie die verteilt werden, entscheiden die Schulen selbst. Wichtig ist nur: «Die Schüler entwickeln gemeinsam mit anderen Kindern konkrete Lösungen, recherchieren, planen, tüfteln und setzen im Idealfall ihr Projekt auch direkt in der Schule oder in der Nachbarschaft um», erklärt die Lehrerin Hanneke Tute. Manche hätten zum Beispiel Briefe an den Bürgermeister geschrieben oder Filme gedreht. Frau Tute ist überzeugt: Kinder lernen so, sich Herausforderungen zu stellen. Eine Politikerin, die in Niedersachsen für Bildung zuständig ist, wünscht sich, dass noch mehr Schulen an dem Projekt «Frei Day» teilnehmen.

Sich etwas zutrauen
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