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Meereswellen an Land erzeugt

Von dpa

Noch ist das lange Wellen- und Strömungsbecken in Braunschweig leer. Doch bald sollen dort zum Beispiel bewachsene Seile erforscht werden.

Julian Stratenschulte/dpa

Steht ein Windrad im Meer, bleibt es nicht lange allein. Meist siedeln sich am Sockel und den Seilen zahlreiche Lebewesen an, etwa Muscheln, Seepocken und Algen. Ist doch schön, könnte man denken. Aber diese Lebewesen beeinflussen, wie stabil das Windrad steht.

Um diese Stabilität besser erforschen zu können, wurde in der Stadt Braunschweig ein Salzwasser-Wellen-Strömungskanal gebaut. Am Montag war die Eröffnung. 32 Meter ist das Becken lang und drei Meter breit. Dort können große Wellen durchgeschickt werden.

Für die Versuche lassen die Forschenden zum Beispiel Verankerungsseile in der Nordsee liegen. Haben sich dort nach einiger Zeit Lebewesen angehaftet, kommen die Seile in den Kanal. Dort werden die Strömungen rund um die bewachsenen Teile untersucht. Mit den Ergebnissen können Windräder in Zukunft effizienter gebaut werden.

© dpa-infocom, dpa:240429-930-119874/1