
Vor allem in Ländern Afrikas ist Malaria eine bedrohliche Krankheit. Forschende haben jetzt untersucht, wie viele Leben durch Impfungen gerettet werden können.

Fieser Pieks: Aber Malaria-Impfungen retten viele Leben.

Auch Moskitonetze schützen vor Malaria.
Ein Mückenstich ist nervig, aber für uns harmlos. Doch in anderen Teilen der Welt können Mücken die Krankheit Malaria übertragen. Sie löst unter anderem Fieber aus. Jedes Jahr sterben Hunderttausende Menschen daran.
Seit ein paar Jahren gibt es einen Impfstoff gegen Malaria. Dennoch werden zu wenig Menschen geimpft. Das liegt zum Beispiel daran, dass das Geld dafür fehlt.
Dringend mehr impfen
In Teilen der afrikanischen Länder Ghana, Kenia und Malawi gab es aber zuletzt ein großes Impfprogramm. Dort bekamen besonders viele Babys und Kleinkinder das Mittel gegen Malaria. Dadurch starben in den Ländern deutlich weniger Kinder, haben Forschende jetzt gesagt. Ein Rechenbeispiel: Starben zuvor 100 Kinder, waren es nach den Impfungen 13 Kinder weniger.
Die Forschenden erklären: «Die Ergebnisse unterstreichen die Dringlichkeit, den Einsatz von Malaria-Impfstoffen in Gebieten Afrikas zu beschleunigen.» Denn Malaria ist eine der Hauptursachen, dass Kinder dort sterben.
© dpa-infocom, dpa:260508-930-51912/1