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Kuscheltiere passen sich an

Von dpa

Ein Moflin ist ein Kuscheltier mit Computerprogramm im Bauch. Das Ungewöhnliche an dem Spielzeug: Es verändert sein Verhalten mit der Zeit.

Es ist warm, atmet leise und fiept manchmal. Das Moflin ist aber kein lebendiges Tier. Es ist ein neues Spielzeug mit einer Batterie und einem Computer im Bauch.

Der macht das Moflin auch speziell: Er spürt, wie man es streichelt und mit ihm spricht, und antwortet mit Geräuschen. Mal ist er schüchtern, mal lebhaft oder anhänglich. Möglich macht das Künstliche Intelligenz, also Programme, die dazu lernen. Ab jetzt sind Moflins aus Japan auch in Deutschland zu kaufen. Sie kosten mehrere hundert Euro.

Tests mit alten Leuten

Mehrere von ihnen haben Forschende schon in Pflegeheime geschickt. Sie testeten, ob die alten Menschen Freude an den Kuscheltieren haben. Manche mochten das Spielzeug, andere taten es als Kinderkram ab.

Wenn es um kleinere Kinder geht, raten Fachleute: So ein Kuscheltier sollte nicht den Kontakt mit echten Lebewesen nicht ersetzen. Sie sagen aber auch, dass so ein Spielzeug in einigen Fällen nützlich sein kann, zum Beispiel als Unterstützung beim Lernen.

© dpa-infocom, dpa:261009-930-814211/1