// lieferbeginn readonly Skip to main content

Kindern in der Ukraine helfen

Von dpa

Andrii Marienko/AP/dpa

«Alles hat sich so schnell verändert.» Das erzählte die 16-jährige Mariia aus dem Land Ukraine Reporterinnen und Reportern. Sie meinte damit den 24. Februar vor genau zwei Jahren. Damals hat der Krieg Russlands gegen ihre Heimat begonnen. 

Seitdem ist der Alltag von Millionen Kindern und Jugendlichen nicht mehr normal, sondern vom Krieg bestimmt. Mariia erzählte am Freitag zum Beispiel, dass zwar Schulunterricht stattfindet. Meist ist der aber online statt im Klassenzimmer. Zudem wird er häufig unterbrochen: Zwei- bis zehnmal am Tag gebe es Luftalarm, erzählt Mariia.

Bei Alarm in den Schutzraum gehen

Das bedeutet, Sirenen heulen, und man muss schnell in einen Schutzraum gehen. Die Jugendliche berichtet aber auch, Schulen würden versuchen, die Schutzräume cool und lustig herzurichten. Denn manchmal müssen Kinder dort viel Zeit verbringen. 

Die Kinder-Hilfsorganisation Unicef hatte Mariia nach Berlin eingeladen, um zu berichten. Unicef hilft in der Ukraine etwa mit Freizeitangeboten für junge Menschen und Material für Schulen.

© dpa-infocom, dpa:240223-99-99712/2