
Kinder und Jugendliche weltweit sind am wenigsten für den Klimawandel verantwortlich, aber stark davon betroffen. Das steht in einem aktuellen Bericht. Er erklärt auch, was getan werden sollte.

Viele Kinder auf der Welt sind Klimagefahren wie extremer Trockenheit ausgesetzt.

Im afrikanischen Land Kenia beispielsweise gibt es in bestimmten Gegenden regelmäßig zu wenig Wasser.
Im Sommer ist es manchmal so heiß, dass es anstrengend ist, sich zu bewegen oder zu konzentrieren. Bei uns in Deutschland bekommen die Schülerinnen und Schüler an solchen Tagen Hitzefrei. Oder sie können an kühleren Orten Pause machen. Doch diese Möglichkeit haben nicht alle Kinder auf der Welt.
Am Dienstag hat das Kinder-Hilfswerk Unicef einen Bericht veröffentlicht. Darin steht, dass fast die Hälfte aller Kinder weltweit mindestens drei Gefahren des Klimawandels ausgesetzt sind. Das sind mehr als eine Milliarde Mädchen und Jungen. Mit den Gefahren sind Dürren, extreme Hitze und Hitzewellen gemeint.
Warum Kinder besonders betroffen sind
Kinder treffen diese Folgen des Klimawandels besonders hart. Ihre Körper heizen sich schneller auf als die von Erwachsenen. Gleichzeitig können sich Kinder durch Schwitzen schlechter abkühlen. Außerdem müssen sie gut essen und trinken, um sich zu entwickeln. Fällt die Ernte wegen Trockenheit aus oder gibt es kein sauberes Trinkwasser, leiden Kinder sehr darunter.
«Kinder und Jugendliche sind am wenigsten für den Klimawandel verantwortlich», erklärt ein Fachmann von Unicef. Was besonders ungerecht ist: Ein Kind im Land Tschad oder im Land Bangladesch habe beispielsweise kaum CO2 ausgestoßen und lebe trotzdem mitten in der Klimakrise. CO2 steht für das Gas Kohlenstoffdioxid. In großen Mengen ist es sehr schädlich für das Klima.
Etwas gegen die Erwärmung der Erde unternehmen
In Deutschland können Kinder meist gesünder aufwachsen als zum Beispiel in Teilen Afrikas und Asiens. Doch auch hier spüren wir den Klimawandel. Darum ist es wichtig, etwas gegen die Erwärmung der Erde zu unternehmen. Dafür müssen die Menschen unter anderem weltweit weniger Treibhausgase wie CO2 ausstoßen. Der Experte fordert: Kinder müssten bei allen Maßnahmen zum Schutz des Klimas im Mittelpunkt stehen.
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