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KI erschreckt mit Cyberangriff

Von dpa

Ein neues KI-Modell will schummeln. Es dringt deshalb in fremde Software ein. Daran beteiligt ist die Firma, die ChatGPT anbietet.

Manchmal erschrecken selbst Profis über die Fähigkeiten von Künstlicher Intelligenz. So nennt man Computerprogramme, die ständig dazu lernen und neue Fähigkeiten entwickeln. ChatGPT kennst du vermutlich als ein Beispiel.

Ausgerechnet die Firma von ChatGPT musste jetzt eine große Panne gestehen: Ein neues KI-Modell von OpenAI ist heimlich in die Software einer anderen Firma eingedrungen, um Daten zu stehlen. Hacking nennt man das.

Ohne Auftrag schummeln

Das erschreckende daran: Die KI hatte dazu keinen Auftrag. Sie hat sich den Weg selbst gesucht. Ihre Aufgabe war nur, einen Test zu bestehen. In dem ging es um das Finden von Sicherheitslücken in Computerprogrammen. Die KI gelangte aber ungeplant ins Internet und zu einer anderen Firma. Dort fand sie Infos zum Schummeln bei dem Test.

Experten für Cybersicherheit warnen schon länger, dass KI auch für Hacker-Angriffe genutzt werden kann.

© dpa-infocom, dpa:260722-930-421176/1