
Früher hatte fast jede Stadt ein großes Kaufhaus. Aber viele sind schon für immer verschwunden. Jetzt meldet die Kette Galeria wieder Geldprobleme.

Die Galeria-Kaufhäuser haben Probleme, ihre Rechnungen zu bezahlen.

Galeria hat schon einige Kaufhäuser geschlossen, um Geld zu sparen.

Dieses Warenhaus in der Stadt Regensburg hat schon geschlossen.
In diese Häuser tragen Leute ihr Geld: in Kaufhäuser. Sie kaufen dort Klamotten, Spielzeug, Parfüm und anderes mehr, alles in einem Gebäude. Früher standen Kaufhäuser in jeder Stadt. Es sind aber viel weniger geworden. Die Leute kaufen oft woanders.
Geblieben sind noch die Galeria-Warenhäuser. Manche kennen sie noch als Karstadt und Kaufhof. Die haben aber auch schon lange Probleme, genug Geld zu verdienen.
Kein Geld für Rechnungen
Am Freitag kam heraus: Die Situation ist noch schwieriger geworden. Galeria hat Insolvenz angemeldet. Das bedeutet, man gibt zu: Wir können unsere Rechnungen nicht mehr bezahlen! Denn ein Kaufhaus muss ja zum Beispiel die Waren selbst einkaufen und seine Mitarbeiter und Miete bezahlen.
Galeria betreibt noch 83 Kaufhäuser in Deutschland. Dort arbeiten rund 12.000 Menschen. Eine Insolvenz heißt aber nicht, dass alles sofort zumacht. Sie soll Firmen Zeit verschaffen, um sich zu retten, vielleicht durch Verkleinerung. Der Verkauf geht also erst mal weiter.
© dpa-infocom, dpa:261002-930-779869/1