
In vielen Gewässern liegen Boote herum, die niemandem gehören. In Hamburg holen Spezialisten sie aus dem Wasser, damit sie der Umwelt nicht schaden.

Zwei Männer holen ein Schrott-Kanu aus dem Wasser.

Das Boot wird nicht mehr benutzt und verrottet.

Es macht Mühe, ein eingewachsenes Boot aus dem Wasser zu holen.
Wo Wasser fließt, findet man meistens auch Boote. Manche nutzt aber niemand mehr, sie liegen nur herum. Das schadet der Umwelt. Denn einige Bauteile verrotten sehr langsam.
Solche Boote und Boards stören auch in Hamburg in Teichen und Kanälen. Um das Problem anzugehen, hat die Stadt eine Firma beauftragt, die sich damit auskennt.
Mit einer Säge ans Boot
Manchmal sind die Schrott-Boote so zugewachsen, dass sie mit einer Säge befreit werden müssen. In Teams ziehen die Mitarbeiter die Boote dann auf einen Anhänger.
Jedes Boot bekommt eine Nummer und wird in ein Lager gebracht. Boote, die niemand abholt, werden zerlegt und entsorgt. Wer sein Boot vermisst, kann es zurückbekommen, muss aber eine Gebühr bezahlen.
© dpa-infocom, dpa:260713-930-376747/1