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Immer mehr Länder mit wenigen Kindern

Von dpa

Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa

Deutschland gehört dazu, Italien auch und Südkorea: In mehr als der Hälfte der Länder auf der Welt schrumpft die Bevölkerung langfristig, weil die Menschen nicht so viele Kinder bekommen. Manchmal wird das ausgeglichen durch Zuzug, sodass die Bevölkerung dann doch nicht schrumpft.

Forschende haben gerade eine neue Schätzung veröffentlicht, wie sich die Weltbevölkerung weiter entwickeln wird. Sie denken: In immer mehr Ländern werden die Geburten abnehmen. Im Jahr 2100 werde es dann nur noch sechs Länder geben, in denen so viele Kinder geboren werden, dass die Bevölkerungszahl langfristig ungefähr gleich bleibt oder sogar steigt. Insgesamt wird dann natürlich auch die Weltbevölkerung kleiner.

Die Forschenden meinen: In Zukunft wird es in vielen Ländern zu wenige arbeitende Erwachsene geben, dafür viele Rentnerinnen und Rentner. Dann werden diese Länder darum werben, dass Menschen aus anderen Ländern zu ihnen kommen.

© dpa-infocom, dpa:240321-99-418194/2