
Fledermäuse, Vögel und Käfer sind Bewohner des Regenwalds. Sie kehren sogar zurück und erschaffen ihn neu, wenn man ihnen Zeit lässt.

Ein Regenwald ist das Zuhause vieler Arten.

Schon zerstörte Regenwälder können neu entstehen, haben Fachleute herausgefunden.
Tropische Regenwälder gelten als Schatz der Natur: Hier leben besonders viele Arten von Tieren und Pflanzen. Aber oft zerstören die Menschen durch die Landwirtschaft diesen kostbaren Lebensraum.
Ein Forschungsteam hat im Land Ecuador in Südamerika untersucht: Lässt sich der Regenwald erneuern? Was passiert, wenn man Flächen in Ruhe lässt und schützt?
Fledermäuse und Dungkäfer
Das Ergebnis ist: Der Regenwald kehrt zurück, sogar schneller als gedacht. Ein Forscher erklärt: «Fledermäuse, Affen und andere Säugetiere sowie Vögel bringen die Baumsamen wieder in die gerodeten Flächen, Dungkäfer graben die Samen in den Boden, hunderte anderer Tierarten sorgen für die Bestäubung.»
Nach ungefähr 30 Jahren waren fast alle Arten wieder da, berichtet das Team. Das funktioniert aber nur, wenn in der Nähe noch gesunde Regenwälder für den Austausch existieren.
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