
Viele Menschen in Deutschland fahren ohne Helm Fahrrad. Dabei schützt dieser vor schweren Verletzungen. Worauf du beim Helm achten solltest, erfährst du hier.

Bunte Fahrradhelme sind für Autofahrer leichter zu erkennen. Das kann Unfälle verhindern.

Ein Helm schützt bei Unfällen den Kopf.
Kinder auf dem Fahrrad müssen einen Helm tragen! Diese Regel gilt in einigen Ländern Europas. Denn Länder wie Schweden, Österreich und Tschechien haben eine Helmpflicht für Kinder.
In Deutschland ist das anders. Hier muss niemand einen Fahrradhelm tragen, egal ob jung oder alt. Eine Umfrage hat jetzt gezeigt: Jeder Dritte lässt den Helm tatsächlich weg. Diese Zahlen betreffen Erwachsene. Kinder sind sehr viel häufiger mit dem Helm auf dem Kopf unterwegs.
Schutz vor schweren Verletzungen
Die Leute ohne Helm sagten, sie würden eh nur kurze Strecken fahren, fänden den Helm unbequem oder würden ihn vergessen. Jedoch ist ohne Helm die Gefahr groß, sich bei Unfällen schwer am Kopf zu verletzen. Trägt jemand dabei einen Helm, sind solche Kopf- und Hirnverletzungen deutlich weniger schlimm, sagen Experten.
Dass ein Helm uns schützt, zeigt ein einfacher Test: Eine Wassermelone, die aus der Höhe von 1,5 Metern auf die Straße fällt, platzt auf. Legt man die Melone in einen ausgemusterten Helm und lässt sie dann fallen, merkt man: Sie bleibt ganz!
Bunt ist gut
Damit der Helm gut sitzt und schützt, sollte man ein paar Dinge beachten. Ein Fahrradhelm soll zum Beispiel immer mittig auf dem Kopf sitzen und die Hälfte der Stirn bedecken. Er darf sich nicht mehr verschieben lassen, wenn der Riemen am Kinn zu ist. Wer es bunt mag, kann sich beim Helm außerdem richtig austoben: Denn bunte Farben und Muster fallen auf. So sind Radfahrer für Autofahrer leichter zu sehen. Auch Reflektoren oder Licht am Helm sind eine gute Idee.
Übrigens: Auch wenn immer noch viele Menschen auf den Helm verzichten, ist die Mehrheit der Leute in Deutschland dafür, auch bei uns eine Helmpflicht einzuführen.
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