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Helfer suchen Vermisste nach Erdbeben

Von dpa

Ein Erdbeben hat im Land Kolumbien viele Gebäude zum Einstürzen gebracht. Nun haben Rettungskräfte einen Vater und seinen kleinen Sohn befreien können.

Die Menschen stehen auf den Trümmern eines Hauses und recken die Fäuste nach oben. Das Zeichen sagt allen im Umfeld: bitte Ruhe! Denn nur so können die Helferinnen und Helfer hören, ob unter den Trümmern Menschen sind.

In Kolumbien hat es am Montag ein schweres Erdbeben gegeben. Das Land liegt in Südamerika. Bei dem Unglück stürzten Häuser ein. Viele Menschen starben oder wurden verletzt. Die Rettungskräfte suchen aber weiter nach Vermissten und haben dabei auch immer wieder Erfolg.

Vater und Sohn gerettet

Wie jetzt bekannt wurde, konnten zwei Polizisten einen Mann und sein zwei Monate altes Baby aus den Trümmern holen. «Wir hörten Weinen und Stöhnen», erzählte ein Polizist. Dann hätten sie angefangen zu graben. Unter den Trümmern hatte der Vater seinen kleinen Sohn mit dem Körper so geschützt, dass er überlebte. Die beiden wurden in ein Krankenhaus gebracht.

© dpa-infocom, dpa:260812-930-517753/1