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Händchen halten gegen rechts

Von dpa

Christoph Reichwein/dpa

Tausende Menschen sind am Sonntag zusammengekommen, um Händchen zu halten. Doch die Leute im Bundesland Nordrhein-Westfalen hatten mehr vor als das. Sie bildeten eine mehrere Kilometer lange Menschenkette. Die reichte von der Stadt Bochum bis ins benachbarte Herne.

Gemeinsam gegen Rechtsextremismus

Die Aktion stand unter dem Motto «Seite an Seite für Demokratie und Menschlichkeit». Denn die Leute wollten ein Zeichen gegen rechtsextreme Einstellungen setzen. Dazu gehört zum Beispiel, dass man Menschen aus anderen Ländern nicht in Deutschland haben möchte. Oder dass man findet, dass Menschen mit anderen Hautfarben weniger wert sind. Seit Wochen demonstrieren Leute in ganz Deutschland gegen solche rechten Ideen.

In Bochum hätten rechtsextreme Einstellungen keinen Platz, sagte der Oberbürgermeister der Stadt vor der Aktion. «Bochum gehört allen Menschen, die hier leben.»

© dpa-infocom, dpa:240303-99-205392/2