
Zwei Wochen wird ein Zeppelin in der Luft Daten sammeln. Dabei hilft auch ein Nasenmast.

Der lange Mast unter dem Zeppelin soll Daten sammeln.

Ein Forscher kümmert sich in der Zeppelin-Kabine um die technischen Geräte.

Die Kabine wird beim Zeppelin Gondel genannt.
Einen Zeppelin sieht man nur selten am Himmel. Aber eins dieser Luftschiffe ist jetzt mit Spezialauftrag unterwegs: Es sammelt zwei Wochen lang Daten in der Luftschicht über dem Bundesland Nordrhein-Westfalen.
Eine Forscherin erklärt, warum sich ausgerechnet ein Zeppelin dafür eignet: «Durch seine langsame und stabile Flugweise können wir hochpräzise Messungen in niedriger Flughöhe durchführen und Gebiete gezielt überfliegen.»
Nasenmast mit Sensoren
Deshalb ragt an der Gondel für die Passagiere auch ein langer Mast hervor. Das ist ein Nasenmast. Der enthält Sensoren, die Daten erfassen. In der Gondel sind noch weitere Geräte für die Forschung aufgebaut.
Fachleute wollen messen, wie gut oder schlecht die Luft ist und welche Schadstoffe sie enthält. Der Zeppelin-Flug soll zudem Informationen liefern, welche Folgen die Klimaveränderung hat: Wie wirkt die Erwärmung der Erde auf unsere Wälder und die Lufthülle?
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