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Fast alle sind dabei

Von dpa

Bei dieser Versammlung kommen fast alle Länder der Welt zusammen. Können sie etwas gegen die Probleme auf der Erde unternehmen?

In der Stadt New York in den USA laufen schon die Vorbereitungen: Flaggen werden aufgehängt und die Sicherheitsvorkehrungen noch einmal geprüft. Denn ab Dienstag treffen sich dort viele der mächtigsten Menschen der Welt. Sie kommen zur Vollversammlung der Vereinten Nationen. 

Die Vereinten Nationen werden häufig mit den Buchstaben UN abgekürzt. Gemeint ist damit eine Organisation, in der sich fast alle Länder der Welt zusammengetan haben. Sie wollen gemeinsam etwas gegen große Probleme auf der Erde tun. Dazu gehören Kriege, Hungersnöte und die Klimaerwärmung. 193 Staaten sind Mitglied der UN. 

Eine Viertelstunde reden

Die Organisation arbeitet das ganze Jahr über an ihren Themen. Doch die Woche der Vollversammlung ist besonders wichtig. Schon bevor das große Treffen beginnt, wird geregelt, wer wann etwas sagen darf. Dafür muss man sich anmelden und darf dann eine Rede halten. Die darf nicht länger als 15 Minuten sein. Die Regeln sollen dafür sorgen, dass trotz der vielen Teilnehmer und vielen Themen kein Chaos entsteht. 

Viele schwere Themen

Themen zum Reden gibt es genug. Dazu zählen etwa die Kriege in der Ukraine, im Iran und im Sudan. Auch die Arbeit der Vereinten Nationen selbst wird wohl Thema sein. Denn viele sagen: Die Vereinten Nationen haben kaum Einfluss auf die großen Probleme der Welt. Die Organisation erfüllt ihre eigentliche Aufgabe also gar nicht. Es fehlt ihr außerdem an Geld. 

Auch Deutschland ist bei dem riesigen Treffen dabei. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul wird mit seiner Rede Deutschland in der Vollversammlung vertreten. Was er zu sagen hat und welche Themen er besonders wichtig findet, kann man am kommenden Samstag hören.

© dpa-infocom, dpa:260920-930-713590/1