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Ein Video nach dem anderen

Von dpa

Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ein Hundewelpe kuschelt mit einem Küken. Eine Katze randaliert in der Küche. Ein Skater macht einen coolen Trick. Zwei Leute zeigen ihren neuen Tanz. Ein kurzes Video nach dem anderen huscht über den Bildschirm unserer Smartphones. Und ehe wir uns versehen, ist schon wieder eine halbe Stunde vergangen. Kennst du das auch?

Offenbar geht das vielen so. Für eine Studie haben Fachleute Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren und Eltern befragt. Dabei kam heraus: Jede und jeder Vierte der Kinder und Jugendlichen nutzt Messenger und Videodienste wie Youtube riskant viel. Diese Zahl habe sich in den vergangenen fünf Jahren verdreifacht.

Hinter der Untersuchung stecken eine Krankenkasse und eine Uniklinik. Die Forschenden untersuchten, wie häufig Jugendliche soziale Medien und Spiele nutzen. Mit riskanter Nutzung ist gemeint: Der Gebrauch ist so häufig, dass er krank machen kann. Kritisch ist es zum Beispiel, wenn man andere Hobbys wegen der sozialen Medien vernachlässigt.

© dpa-infocom, dpa:240227-99-143634/2