
Einmal einen Oscar bekommen: Davon träumen viele Menschen, die Filme machen. Bald haben sie wieder die Chance dazu.

Der Rote Teppich wird ausgerollt.

Seit fast 100 Jahren werden die Preise vergeben.

In diesem Theater findet die Verleihung statt.

Die Schauspielerin Emma Stone hat schon einen Oscar bekommen.
Hier passiert bald etwas Großes! Das kann man schon von Weitem erkennen. Auf einer Straße in Hollywood wird gerade ein 250 Meter langer roter Teppich ausgerollt. Hollywood ist ein Stadtteil von Los Angeles im Land USA. Dort bereiten sich die Leute auf eine berühmte Preisverleihung vor: die Oscars. Die Preise bekommen Menschen, die Filme machen. In der Nacht zu Montag werden viele Stars über den roten Teppich laufen, um bei der Verleihung in einem Theater dabei zu sein. Was es sonst noch zu wissen gibt, erfährst du hier.
Wer kann gewinnen?
Am bekanntesten sind wohl die Oscars für die beste Schauspielerin und den besten Schauspieler. Doch es gibt insgesamt 24 Kategorien in denen Oscars vergeben werden. So werden unter anderem auch die beste Filmmusik, die besten Kostüme und der beste Animationsfilm ausgezeichnet. Bei den Animationsfilmen sind zum Beispiel «Zoomania 2» und «Elio» nominiert. Die beiden Filme haben also eine Chance auf einen Preis.
Was gibt es zu gewinnen?
Einen nackten, goldenen Ritter. Denn so sehen die Trophäen bei den Oscars aus. Der vergoldete Ritter hält ein Schwert in den Händen und steht auf einer Filmrolle. Die Figur wiegt fast vier Kilogramm. Bei den ersten Verleihungen vor fast 100 Jahren hieß die Figur noch nicht Oscar. Der Spitzname kam erst später. Man sagt, eine Mitarbeiterin habe ihn sich ausgedacht. Denn die Figur erinnerte sie an ihren Onkel Oscar. Ob diese Geschichte wirklich stimmt, ist aber nicht klar.
Wer entscheidet über die Gewinner?
Das übernimmt eine riesige Jury. Mehrere Tausend Mitglieder hat die Jury, die unter dem Namen «Academy» bekannt ist. Alle Mitglieder sind selbst aus dem Film-Geschäft.
Haben auch Deutsche Chancen auf einen Oscar?
Ja. In diesem Jahr ist etwa der deutsche Komponist Max Richter nominiert. Er macht Filmmusik. Außerdem sind zwei Deutsche Experten für Spezialeffekte nominiert: Michael Ralla und Guido Wolter. Für einen Vampirfilm erzeugten die beiden zum Beispiel digitale Schlangen und sorgten für besonders gruselige Szenen.
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