
Die Natur in den Alpen leidet unter der Trockenheit. Auch Menschen, die in dem Gebirge unterwegs sind, spüren die Folgen. Normalerweise können Wanderer in den Alpen in Hütten essen, duschen und übernachten. Doch zurzeit ist das nicht alles möglich. Es fehlt Wasser. Im Winter schneite es wenig und im Sommer regnete bislang wenig. Deshalb ist das Gebirge nun sehr trocken. Viele Hütten haben deshalb Probleme. Manche mussten die Waschräume schließen. Wasser zum Kochen und Trinken wird teilweise mit dem Hubschrauber zu den Hütten geflogen. Das ist teuer und macht viel Arbeit. Die Hüttenbetreiber gehen davon aus, dass es in Zukunft häufiger solche trockenen Sommer geben wird. Deshalb werden manche Hütten bereits umgebaut. Statt Klos mit einer gewöhnlichen Spülung werden etwa Trockentoiletten aufgestellt, die ohne Wasser auskommen.

© dpa-infocom, dpa:260805-930-487001/1