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Drei rein in den Bundestag, vier raus

Von dpa

Jörg Carstensen/dpa

Gerade noch ist Franziska Krumwiede-Steiner eine Lehrerin an einer Gesamtschule. Doch bald schon werden ihre Schülerinnen und Schüler in Mülheim in Nordrhein-Westfalen auf sie verzichten müssen. Denn die Lehrerin wird zur Politikerin.

Das hat mit einer Wahl im Bundesland Berlin zu tun. Dort gab es bei einer großen Wahl vor zweieinhalb Jahren Probleme. Damals wurde der Bundestag gewählt, also das deutsche Parlament. Wegen der Probleme musste die Wahl nun zum Teil wiederholt werden. Am Sonntag stimmten viele Menschen in Berlin noch einmal ab.

Im Vergleich zur letzten Wahl kamen diesmal deutlich weniger Menschen zur Wahl. Außerdem stimmten sie zum Teil anders ab. Deshalb änderte sich auch das Ergebnis ein bisschen. Nicht nur für Berlin, sondern für ganz Deutschland. Denn im Bundestag sitzen Politikerinnen und Politiker aus dem ganzen Land.

Nach viel Rechnerei kam in der Nacht zum Montag heraus: Vier Abgeordnete aus Berlin sind künftig nicht mehr im Bundestag. Dafür kommen drei neue Abgeordnete rein. Neben der Lehrerin aus Nordrhein-Westfalen sind das noch eine Frau aus Celle in Niedersachsen sowie ein Mann aus dem Kreis Groß-Gerau in Hessen.

© dpa-infocom, dpa:240212-99-962375/2