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Die Zukunft der Weltbevölkerung

Von dpa

Forschende haben in die Zukunft geschaut: Die Weltbevölkerung wir in einigen Jahrzehnten nicht mehr weiterwachsen. Länder müssen sich schon jetzt darauf vorbereiten.

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Noch wachsen wir: Das sagen Forschende, die sich mit der Anzahl der Menschen weltweit beschäftigen. Derzeit leben auf der Welt ungefähr 8,3 Milliarden Leute. Doch die Forschenden meinen: So geht es nicht weiter. Im Jahr 2080 erreicht die Zahl der Menschen auf der Welt den Höchststand mit etwa 10 Milliarden. Danach werden es wieder weniger Menschen.

Weniger Kinder

Gerade wächst die Weltbevölkerung noch, weil es sehr viele Erwachsene gibt, die Kinder bekommen. Doch diese Erwachsenen bekommen nicht mehr so viele Kinder wie früher. Vor gut 50 Jahren brachte eine Frau häufig vier Kinder zur Welt. Heute sind es nur noch etwa zwei Kinder. Das führt dazu, dass es in einigen Jahren weniger Erwachsene geben, die neue Familien gründen. Auf Dauer wird die Anzahl der Menschen weltweit deshalb sinken. 

Länder müssen sich vorbereiten

Sich über solche Zahlen schon jetzt Gedanken zu machen, ist wichtig. Wenn es immer mehr ältere und weniger jüngere Menschen gibt, fehlen oft Arbeitskräfte. Außerdem müssen weniger Berufstätige für die Renten und die Versorgung vieler älterer Menschen mitbezahlen. 

Deshalb überlegen Länder schon heute, wie sie sich auf diese Entwicklung vorbereiten können. Kann neue Technik einen Teil der Arbeit übernehmen, wenn es weniger Arbeitskräfte gibt? Wie bildet man die jüngeren Menschen gut aus, damit sie wichtige Jobs übernehmen können? Und können Menschen aus anderen Ländern Arbeit übernehmen? 

Auch für die Umwelt ist die Zahl der Weltbevölkerung wichtig. Die Erde soll alle Menschen gut versorgen können. Das geht aber nur, wenn wir unsere Art zu leben anpassen und nicht so viele Rohstoffe verbrauchen.

© dpa-infocom, dpa:260705-930-336501/1