
Eine Gewalttat in der Stadt Aschaffenburg entsetzt: Der Tatverdächtige hatte Kinder angegriffen. Die Trauer ist groß.

Als Zeichen von Trauer bringen Menschen Kerzen zum Tatort.

Dort, wo der Angriff war, hinterlassen Menschen Botschaften als Zeichen der Trauer.

Ein großer Kranz erinnert an die getöteten Menschen in Aschaffenburg.
Wo der Angriff passiert ist, da sieht man gleich: Menschen haben Kerzen auf und neben eine Bank gestellt. Auch Kuscheltiere haben sie in einen Park der Stadt Aschaffenburg gebracht. So wollen Leute zeigen, wie traurig sie über eine Gewalttat sind.
Ein Mann hatte plötzlich eine Gruppe Kita-Kinder im Park mit einem Messer angegriffen. Ein kleiner Junge wurde so schwer verletzt, dass er starb. Ein Mann, der helfen wollte, wurde auch getötet. Kurze Zeit später wurde der Angreifer von der Polizei festgenommen.
Seelisch krank
Jetzt fragen sich viele: Wie konnte das passieren? Über den Tatverdächtigen ist bekannt: Er war vor ungefähr zwei Jahren aus Afghanistan nach Europa gekommen. Zuletzt war er mehrmals als gewalttätig aufgefallen. Er galt als seelisch krank. Es heißt auch, dass er eigentlich nach Afghanistan zurückkehren wollte.
Aber warum er noch hier war und die Tat begangen hat, gehört zu den vielen Fragen, die noch eine Antwort brauchen. Der Bundeskanzler versprach: «Wir werden diesen Fall schnell aufklären und die nötigen Konsequenzen ziehen. Jetzt.»
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