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Am Warntag schrillt es überall

Von dpa

Es besteht keine Gefahr. Das steht im Text der Probewarnung. Warum sie verschickt wird und was in Warnungen mitgeteilt wird, erfährst du hier.

Wenn plötzlich alle Handys gleichzeitig Alarm machen, kann das an einer Warnmeldung liegen. Am Donnerstag ist es jedoch nur ein Test. Dann findet der bundesweite Warntag statt. Hier kommen die wichtigsten Fragen und Antworten zu diesem Probealarm.

Was passiert bei der Probewarnung?

Um 11 Uhr wird die Probewarnung ausgelöst. «Du kannst sie auf deinem Handy, im Radio, im Fernsehen oder an anderen Stellen sehen und hören», erklärt eine Fachfrau. Sie arbeitet beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Das Amt ist unter anderem verantwortlich für den Warntag. «Viele Städte und Gemeinden testen auch ihre Sirenen und Lautsprecherwagen», sagt die Expertin. 

Warum gibt es den Warntag?

Die Menschen erfahren so, wie im Ernstfall gewarnt wird. Wie beim Probealarm in der Schule geht es darum, die Warnsysteme zu testen. Dabei wird geprüft, ob alles funktioniert und ob die Warnung überall ankommt. Wer mithelfen möchte, kann danach im Internet angeben, wo und wie die Probewarnung angekommen ist.

Wovor wird gewarnt?

In diesem Fall steht in der Warnung, dass es nur eine Probe ist. Besteht tatsächlich eine Gefahr, verbreiten Behörden Meldungen, die erklären, was man tun soll. Ein Beispiel: Bei einem großen Brand entstehen viele giftige Gase. Dann werden die Menschen in dem Gebiet dazu aufgefordert, drinnenzubleiben und Fenster und Türen zu schließen.

Was sollte man noch über Warnungen wissen?

«Es ist gut, die Sirenensignale zu kennen», erklärt die Expertin. Bei einer Warnung wird in Deutschland ein Heulton verwendet, der auf- und abschwillt. Er verändert sich also. Bei der Entwarnung bleibt der Ton gleich. 

Wenn man das Sirenensignal hört, sollte man sich über die drohende Gefahr informieren, sagt die Fachfrau. Man kann mit seiner Familie sprechen und Kanäle wie Radio, Fernsehen, Warn-Apps und Internetseiten nutzen. Bei einer Probewarnung muss man nur das Handy finden und den Alarm abstellen.

© dpa-infocom, dpa:260909-930-657342/1