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Achtung, Fälschung!

Von dpa

Uwe Anspach/dpa

Diese Bilder sehen sich ähnlich. Vergleicht man die Farben und die Art zu malen, könnte man sogar denken: Sie stammen vom selben Künstler. Doch eins der beiden Bilder ist gefälscht! Ein Betrüger hat es gemalt und so getan, als wäre es vom berühmten Künstler Heinrich Campendonk. Denn so lässt sich sehr viel Geld verdienen.

Der Betrüger landete im Gefängnis. Seine Fälschung jedoch landete im Museum. Sie gehört zur Ausstellung «Kunst und Fälschung» in der Stadt Heidelberg. Mit Hilfe der Polizei hat ein Kunst-Professor Bilder für die Ausstellung zusammengestellt. 

Eine Fachfrau meint: Bei den beiden Bildern sei es möglich, das Bild zu erkennen, welches nicht von Heinrich Campendonk sei. «Wenn es von Heinrich Campendonk gewesen wäre, dann hätte er einen sehr schlechten Tag gehabt», findet sie. Die Umrisslinien seien zum Beispiel plump. Doch nicht immer reicht ein zweiter Blick, um gefälschte Kunstwerke zu erkennen. Deshalb gibt es Polizisten, die speziell dafür ausgebildet sind. 

© dpa-infocom, dpa:240227-99-144088/2