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Was in der Osterwoche passiert

26. März 2014

Berlin (dpa) - Karwoche? So nennen Christen die Woche vor Ostern. Für Gläubige ist sie eine Zeit der Trauer. Jeder Tag hat eine besondere Bedeutung. Hier erfährst du mehr:

KARWOCHE: Die Silbe «kar» in dem Wort verrät, worum es in der Woche geht. «Chara» bedeutet Trauer oder Klage im Althochdeutschen. Das ist die älteste Form der deutschen Sprache, die schriftlich überliefert ist. Die Karwoche beginnt am Montag vor Ostern und geht bis zum Karsamstag. Viele Leute sagen dazu auch Ostersamstag.

GRÜNDONNERSTAG: Der Name soll von dem alten Wort «greinen» kommen. Es bedeutet weinen oder wehklagen. Der Tag erinnert gläubige Christen an das letzte gemeinsame Essen von Jesus Christus mit seinen Freunden. Sie glauben, dass der Sohn Gottes danach verraten und getötet wurde. Das soll vor etwa 2000 Jahren geschehen sein.

KARFREITAG: Für viele Christen ist der Freitag vor Ostern ein besonders trauriger Tag. Die Bibel erzählt, dass Jesus von seinen Feinden getötet wurde. Sie nagelten ihn an ein Holzkreuz. Die Bibel ist das Glaubensbuch der Christen.

KARSAMSTAG: Viele richten nun alles für das Osterfest her. Die Eier werden gefärbt, das Osteressen wird vorbereitet. Für Christen sollte es aber vor allem ein stiller Tag sein. Weil Jesus tot ist. In der Nacht zum Ostersonntag treffen sich viele Gläubige in der Kirche.

OSTERSONNTAG: Das ist ein Freudentag für Christen. An diesem Tag soll Jesus von den Toten auferstanden sein. Das erzählt die Bibel. Mit dem Osterfest zeigen die Christen ihre Freude darüber. Sie glauben deshalb, dass das Leben nach dem Tod in anderer Form weitergeht.

OSTERMONTAG: Es ist der zweite Feiertag des Osterfestes. An diesem Tag treffen sich viele mit Freunden und machen Ausflüge.



dpa.

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