
Vielen Tieren ist es gerade zu warm. Mit ein paar einfachen Tricks kannst du ihnen etwas Gutes tun.

Eine Wasserschale lädt zum Trinken und Baden ein.

Auch Eichhörnchen sind bei der Hitze auf der Suche nach Wasser.
Fell oder Federn: Beides will man bei dem heißen Wetter gerade lieber nicht am Körper haben. Zwar haben Tiere ihre eigenen Tricks, mit dem Sommer klarzukommen. Doch wenn es lange sehr heiß ist, machen Trockenheit und viel Wärme unseren Wildtieren dennoch zu schaffen.
Das liegt vor allem daran, dass es trocken wird. Den Tieren fehlen dann Pfützen zum Trinken oder Baden. Das gilt besonders in Städten. Du kannst den Tieren aber helfen. «In der Stadt freuen sich Insekten, Reptilien, Säugetiere und Vögel immer über Wasserstellen», erklärt Christian Hönig. Er arbeitet bei der Umweltschutz-Organisation Bund.
Sicherheit am Wasserplatz
Als Wasserstelle eignen sich flache Schalen. Damit die sicher für die Tiere sind, solltest du zwei Dinge beachten. Erstens: Lege ein paar Steine, kleine Äste oder etwas Moos hinein. So haben Insekten einen Ladeplatz. Außerdem können sie darüber aus dem Wasser klettern, falls sie aus Versehen hineinfallen. Zweitens: Reinige die Wasserstelle immer mal wieder und tausche täglich das Wasser aus. Denn wo viele Tiere zusammenkommen, können sich Krankheiten schnell verbreiten.
Den Garten vorbereiten
Wer einen Garten hat, kann sogar noch mehr für Wildtiere wie Eichhörnchen, Igel oder Frösche tun. Sie freuen sich über feuchte oder schattige Versteckmöglichkeiten. Eidechsen verkriechen sich beispielsweise gern unter einem Steinhaufen. Andere Tiere verstecken sich unter Laub oder dichten Büsche. Am besten ist es, wenn Gartenbesitzer schon vor der Hitze an den Schutz von Tieren denken. Dann können sie zum Beispiel abgestorbenes Holz zum Verstecken liegenlassen oder insektenfreundliche Pflanzen säen.
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