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Was Tieren im Zoo bei Kälte hilft

Von dpa

Manche Tiere, die bei uns wohnen, kommen aus Gegenden, in denen es nie richtig kalt wird. Die Zoos sorgen dafür, dass sie es auch im Herbst und Winter warm genug haben.

Draußen wird es nun manchmal schon ziemlich kalt. Manche Tiere, die bei uns in Zoos wohnen, sind diese Temperaturen nicht gewohnt. Deshalb sorgen die Zoos dafür, dass sie es warm genug haben.

In der Stadt Frankfurt beispielsweise haben die Erdmännchen nun eine Platte, auf der sie sich wärmen können. Sie kommen ursprünglich aus Ländern im Süden des Kontinents Afrika. Dort leben Erdmännchen in Gruppen mit bis zu 40 Tieren und einem Weibchen als Anführerin. 

In einigen Gehegen stehen Wärmelampen, damit es den Bewohnern nicht zu kalt wird. So können unter anderem die Klippschliefer weiterhin draußen herumwuseln. Die Tiere sehen ein bisschen wie große Meerschweinchen aus. Doch die engsten tierischen Verwandten der Klippschliefer sind Elefanten. In der freien Natur kommen sie vor allem in Ländern im zentralen und südlichen Afrika vor.

Ameisenbären bleiben drinnen

Die Ameisenbären im Zoo können nun nicht mehr nach draußen. Sie leben eigentlich in Wäldern auf dem Kontinent Südamerika. Ihr Name verrät es: Sie fressen am liebsten Ameisen. Haben sie einen Ameisenhügel entdeckt, reißen sie ihn mit den Vorderfüßen auf. Anschließend fischen sie mit ihrer bis zu 60 Zentimeter langen, feuchten Zunge die Beute heraus. Die Direktorin des Zoos Frankfurt erklärt, dass sie dort mit Ersatzfutter versorgt werden.

Bei einigen Zootieren muss in den kälteren Jahreszeiten die Nahrung umgestellt werden. Mhorrgazellen und Schopfhirsche beispielsweise werden in Frankfurt normalerweise mit frischem Laub gefüttert. Weil es das im Winter nicht gibt, bekommen die Tiere nach und nach eine immer größere Menge Silage unters Futter gemischt. Silage besteht zum Beispiel aus Gras, das durch Bakterien gesäuert und dadurch haltbar wird.

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