
Archäologen entdecken auf der Insel Föhr uralte Gräber. In denen finden sie Leichenschatten.

Der Umriss eines Körpers hat sich im Erdboden abgezeichnet.

Der Körper im Grab ist verwest, hat aber eine Art Schatten hinterlassen.
Achtung, es wird gruselig. Denn es geht um Leichen, genauer um ihre Schatten. Fachleute nennen bestimmte Spuren, die ein Körper im Erdboden hinterlassen hat, Leichenschatten.
Das kann man sich ungefähr so vorstellen: Vor langer Zeit wird ein Mensch oder auch ein Tier vergraben. Das meiste verwest mit der Zeit, hunderte Jahre später sind vielleicht noch einige Knochen übrig. Aber die Erde hat sich verfärbt. Daran erkennt man, Umrisse des Körpers und, wie er gelegen hat.
Fibeln im Grab
Auf der Nordseeinsel Föhr haben Archäologen überraschend Körpergräber mit solchen Leichenschatten entdeckt. Es sind Spuren von Menschen, die vor ungefähr 1500 Jahren starben und begraben wurden. Auch einige Beigaben wie Messer und Glasperlen sowie Stoffstücke und Leder blieben teilweise erhalten.
Mit diesem Wissen ist das Wort Leichenschatten schon viel weniger gruselig, oder?
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