
Es hat geklappt! Eine Rakete aus Deutschland ist erfolgreich ins All gestartet. Warum dieser Erfolg wichtig für Europa ist und sogar der Bundeskanzler gratuliert, liest du hier.

Dieser Streifen zeigt: Hier ist eine Rakete abgehoben.

Der Raketenstart vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya.
Ein Streifen aus Licht am Himmel zeigt: Hier ist eine Rakete ins All gestartet. Besonders spannend: Es ist eine Rakete aus Deutschland. Das Raumfahrtunternehmen Isar Aerospace aus Bayern hat sie entwickelt. Am Samstagabend startete sie erfolgreich ins All. Sie hob vom Weltraumbahnhof Andøya ab. Das ist eine Insel im Norden von Norwegen.
Menschen bringt diese Rakete nicht in den Weltraum, sondern Satelliten. Die umkreisen dann die Erde und sammeln wichtige Daten. Sie helfen uns auch im Alltag und sorgen dafür, dass etwa das Internet funktioniert und wir telefonieren können.
Erfolg beim zweiten Testflug
Bei dem Start am Wochenende handelte es sich um den zweiten Testflug. Beim ersten Versuch vor rund eineinhalb Jahren war die Rakete nach 30 Sekunden abgestürzt. Umso größer ist die Freude, dass es dieses Mal geklappt hat. Fünf wissenschaftliche Satelliten hat die Rakete dabei in die Erdumlaufbahn gebracht.
«Wir haben Geschichte geschrieben», schrieb das Unternehmen im Internet. Auch der Bundeskanzler Friedrich Merz gratulierte zu dem Erfolg: «Das erste Mal gelingt ein solcher Flug vom europäischen Kontinent aus in die Erdumlaufbahn.»
Wichtig für mehr Unabhängigkeit
Für Deutschland und andere europäische Staaten bedeutet dieser Erfolg, dass sie unabhängiger werden können. Denn bisher werden die meisten Satelliten aus Europa von dem Unternehmen SpaceX aus den USA ins All gebracht. Mit Isar Aerospace könnte sich das ändern. Das Interesse daran ist groß. Obwohl die Raketen noch nicht fertig entwickelt sind, bekommt das deutsche Unternehmen schon viele Aufträge für die Zukunft.
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